Christoph Hügle und Franziska Schwehm von learn.SHK halten einen Workshop auf der Learntec 2026

learn.SHK gibt Workshop zu KI-gestützter Lernortkooperation auf der LEARNTEC 2026

Vom 5. bis 7. Mai 2026 fand die diesjährige LEARNTEC – Fachmesse mit Kongress für digitale Bildung in Schule, Hochschule und Beruf – in Karlsruhe statt. learn.SHK war mit einem Workshop zu KI als unterstützendem Element in der Lernortkooperation dabei.

Franziska Schwehm und Christoph Hügle stellten zuerst das learn.SHK-Format „Lernortschmiede“ vor, das lernortübergreifende Zusammenarbeit unterstützen kann. Anschließend diskutierten sie mit den Teilnehmenden des Workshops die möglichen Erfolgsfaktoren und Herausforderungen für den Praxiseinsatz von „LOKI“, einer neu entwickelten KI-gestützten Lernbegleitung in Form eines Chatbots für die duale Berufsbildung.

Bemerkenswerterweise kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops aus den verschiedensten Berufs- und Arbeitsbereichen, interessierten sich aber alle für das Potenzial von KI zur Unterstützung in der Ausbildung und für Lernortkooperation.

Viele Ideen für die Arbeit mit KI

Im interaktiven Teil des Workshops konnten sie schließlich selbst Ideen dafür entwickeln, wie Ausbildende auf den Einsatz des Chatbots LOKI als individuelle Lernbegleitung vorbereitet und zur Nutzung motiviert werden können. Dabei kamen so viele Ideen zusammen, dass eine ganze Stellwand mit den Ergebnissen gefüllt werden konnte. Christoph Hügle und Franziska Schwehm freute es, dass das Workshopthema als so relevant wahrgenommen wurde – denn Ziel des InnoVET PLUS-Projekts learn.SHK ist es, transferfähige Konzepte zu entwickeln, die auch auf andere Bereiche der beruflichen Bildung übertragen werden können.

Wertvolle Entwicklungsschleifen und Sichtweisen von außen

„Für die Weiterentwicklung von LOKI, der KI-gestützten Lernbegleitung, habe ich mitgenommen, wie wertvoll iterative Entwicklungsschleifen sind. Der Austausch, insbesondere mit externen Beteiligten, hat neue Sichtweisen aufgezeigt, kreatives „Out-of-the-box“-Denken gefördert und dabei geholfen, unser Bildungsangebot noch praxisnäher und zielgruppenorientierter weiterzuentwickeln. KI-gestützte Lernbegleitung hat großes Potenzial – wenn sie didaktisch gut gestaltet ist“, so Franziska Schwehm.

In learn.SHK steht nun genau diese Herausforderung in der Entwicklung von LOKI an: Die KI so zu trainieren, dass sie sinnvoll mit den Nutzerinnen und Nutzern interagiert.

Rückmeldung der KI wird entscheidend sein

„Jeder, der KI nutzt, kennt die Erfahrung, dass die Antworten zwar gut klingen, aber nicht wirklich passen oder nicht ganz richtig sind. Ich denke, der Erfolg von LOKI, der Lernbegleitung, hängt entscheidend davon ab, inwiefern ‚ihre‘ Rückmeldungen als passend und nützlich wahrgenommen werden. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen wir in learn.SHK sammeln werden und weitergeben können“, so Christoph Hügle.

+++ Bild: Franziska Schwehm und Christoph Hügle geben den Workshop „Lernortschmiede: Lernortschmiede: KI-gestützte Lernortkooperation auf dem LEARNTEC Fachkongress. Foto: learn.SHK +++

Lernstrategien als Stationen im Klassenzimmer

Weiterentwicklung Lernstrategietraining „Ich schaff’ das!“

Der Gedanke, dass Menschen im Laufe ihres Lebens immer wieder dazulernen müssen, war bereits in der Antike präsent. Genauso machen auch die aktuellen technologischen Entwicklungen im SHK-Bereich eines deutlich: Weiterlernen ist wichtig, um die Herausforderungen eines sich schnell verändernden (Arbeits-)Alltags meistern zu können.

Praxisnahe Umsetzung und wissenschaftliche Basis

Die Fähigkeit, sich neue Themen selbstständig zu erschließen und sich Wissen anzueignen, übt „learn.SHK“ mit SHK-Auszubildenden im Lernstrategietraining „Ich schaff’ das!“. Dabei sind die ersten Schritte, Schulaufgaben strukturiert anzugehen und sich auf Klassenarbeiten und Prüfungen in der Berufsschule vorzubereiten. Konkret lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie eine konzentrierte Lernumgebung schaffen, wie sie neues Wissen langfristig behalten, wie sie Aufgaben planvoll lösen und wie sie ihr eigenes Lernen steuern. So können sie ein Repertoire von Lernmethoden und -strategien entwickeln, auf das sie auch über ihre Berufsschulzeit hinaus zurückgreifen können.

Das „learn.SHK“-Lernstrategietraining „Ich schaff’ das!“ basiert auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Prinzipien der Lern- und Kognitionspsychologie. Mit dem Ziel, ein praxisnahes und praxisfähiges Produkt für den SHK-Fachunterricht zu entwickeln, verfeinert „learn.SHK“ diese theoretisch fundierten Ansätze durch das Feedback von Lehrkräften und Klassen zur konkreten Durchführung an Berufsschulen.

Resonanz der Auszubildenden

Von den Auszubildenden selbst wird das „Ich schaff’ das!“-Lernstrategietraining durchschnittlich mit der Schulnote 2,0 (gut) bewertet. Im Rahmen der Abschlussbefragungen gaben zudem ca. zwei Drittel der Auszubildenden an, dass das Training für sie eine gute Ergänzung zum regulären Berufsschulunterricht war. Auch halten ca. drei Viertel es entweder für sehr oder für eher wahrscheinlich, dass sie mindestens eine der im Training gelernten Strategien auch weiterhin nutzen werden.

Trotz der überwiegend positiven Resonanz der Auszubildenden gab es jedoch auch Stolpersteine bei der Durchführung. Insbesondere die aktive Auseinandersetzung mit dem eigenen Lernen stieß bei einzelnen Schülerinnen und Schülern auf Skepsis. So wurde das Team von „learn.SHK“ offen gefragt, ob ein Lernstrategietraining überhaupt etwas bringe bzw. nötig sei. „Wir wissen doch alle, wie man lernt”, meinte zum Beispiel ein Auszubildender sinngemäß.

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Workshop "Transferstrategie" im Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn.

Wie kann Transfer geschaffen werden in der Berufsbildung?

Am 25. und 26. Februar stand diese Frage im Zentrum von persönlichem Austausch, gemeinsamer Ideenentwicklung und Reflexion. Zum Workshop „Transferstrategie“ hatte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die 28 InnoVET PLUS-Projekte eingeladen und das Team von learn.SHK (dieses Mal mit Nicole Glur Handwerkskammer Freiburg und Jörg Dengler Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE) war mittendrin.

Was learn.SHK aus diesem Workshop mitnimmt: Die einheitliche Transferstrategie für alle Bildungsprodukte gibt es nicht. Vielmehr ist Transfer immer eine individuelle, gewinnbringende Übersetzung der entwickelten Lösungen für die Zielgruppe.

Im Projekt learn.SHK denken wir Transfer bereits von Anfang an mit, definieren die Umsetzung aber individuell passend zu den Bildungsprodukten, die wir entwickeln:

  • Lernkultur etablieren
  • Erfahrungswissen sammeln und weitergeben
  • Lernbegleitung stärken
  • Kompetenzen zur Mitgestaltung der Wärmewende fördern

Vielen Dank an das Bundesinstitut für Berufsbildung, das Thema Transfer zu unterstützen und bereits von Anfang an strategisch im Programm zu verankern.

+++ Bild: Jörg Dengler und Nicole Glur von lear.SHK (beide vorne links) im Austausch mit Teilnehmenden anderer InnoVET-PLUS-Projekte sowie Özgür Nalçacıoğlu und Stephan Dietrich vom Bundesinstitut für Berufsbildung (beide mittlere Reihe rechts) über das Thema Lernortkooperation am Beispiel der learn.SHK-Lernortschmiede. +++

Bericht über neues Modell für die ÜBA im SHK-Handwerk in SBZ – Das SHK-Portal

Überbetriebliche Ausbildung ver­än­dert sich: Im Oktober testete learn.SHK gemeinsam mit digi professionals und Vaillant, wie digi­tale Lern­for­mate und Sta­tio­nen­ar­beit Fähigkeiten mess­bar ver­bes­sern.

Über die Erprobung ist nun ein Bericht im SHK-Onlinemagazin „SBZ – Das SHK-Portal“ erschienen.

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Prof. Dr. Juliana Schlicht und Jörg Dengler von learn.SHK

learn.SHK auf der „Fachtagung Berufsbildung“ der „Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung“ von Bündnis 90/Die Grünen

Am 30. und 31. Januar 2026 war das Projekt „learn.SHK“ zur „Fachtagung Berufsbildung“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung von Bündnis 90/Die Grünen in das Kompetenzzentrum der Innung Sanitär, Heizung, Klima Berlin eingeladen. Ziel der Fachtagung war es, die Rolle der Berufsbildung bei wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen in den Bereichen Klimaneutralität, Digitalisierung und demografischer Entwicklung zu beleuchten.

Prof. Dr. Juliana Schlicht (Pädagogische Hochschule Freiburg) und Jörg Dengler (Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE) zeigten in ihrem Vortrag auf, wie Berufsbildung Transformation gestaltet und welche Ansätze das Projekt „learn.SHK“ wählt, um Gestaltungskompetenzen für die Zukunft des SHK-Handwerks durch die Vernetzung von Wissenschaft und Praxis zu fördern, relevante Innovationen zu schaffen und deren erfolgreichen Transfer in die Praxis zu ermöglichen.

Zudem haben sie das offene Format der Tagung mit Diskussionsrunden und Workshops genutzt, um sich mit Vertretern aus Wissenschaft, Berufsbildungspraxis und Politik auszutauschen. Zentrales Thema waren Forschungs- und Handlungsfelder, die für das SHK-Handwerk relevant sind und welche in Bezug auf die Berufsbildung in diesem Gewerk künftig noch stärker in den Blick zu nehmen sind. Beispiele der wichtigen Forschungs- und Handlungsfelder sind die Stärkung der Lernortkooperation und des betrieblichen Ausbildungspersonals – Aspekte, die im Projekt learn.SHK adressiert werden.

Der Vortrag zum Download:

+++ Bild: Jörg Dengler und Prof. Dr. Juliana Schlicht (v.l.n.r.) vom Projekt „learn.SHK“ referierten bei der „Fachtagung Berufsbildung“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung von Bündnis 90/Die Grünen Fotos: learn.SHK +++

SHK-Ausbildende erstellen eine Mindmap auf einem großen Blatt Papier

„Ich schaff das!“ – das Lernstrategietraining für SHK-Azubis

Momentan erprobt learn.SHK gemeinsam mit der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule in Freiburg ein Lernstrategietraining für SHK-Auszubildende an Berufsschulen. In dem Training sollen die Auszubildenden effektive Lerntechniken erlangen, die sie sowohl in der Ausbildung als auch beim lebenslangen Lernen nutzen können.  Dazu gehören zum Beispiel Strategien zum strukturierten Vorgehen bei Schulaufgaben oder das aktive Abrufen von Wissen zur Prüfungsvorbereitung einzuüben – eingebettet in den Fachunterricht. Darüber hinaus beschäftigen sich die SHK-Auszubildenden mit dem planvollen Lösen von Berufsschulaufgaben und lernen, wie sie sich fachliche Inhalte strukturieren und nachhaltig aneignen können. Tipps für das bewusste Lernen mit KI runden das Lernstrategietraining ab.

Ergebnisse der ersten Erprobung

Das Lernstrategietraining wurde basierend auf den Erkenntnissen und Recherchen im ersten Projektjahr entwickelt und wird nun in mehreren Schleifen erprobt. Dabei wird das Training laufend evaluiert und verbessert. So wurde das Lernstrategietraining nach der erfolg- und erkenntnisreichen ersten Erprobung zwischen November und Dezember 2025 mit SHK-Auszubildenden auf Basis der prozessbegleitenden Evaluation angepasst. Nach dieser ersten Erprobung, die Mitte Dezember endete, gaben im Rahmen einer Abschlussbefragung im Dezember 2025 insgesamt 70 % der Teilnehmenden an, dass das Lernstrategietraining für sie eine gute Ergänzung zum regulären Berufsschulunterricht darstellte. Insgesamt 68 % gaben darüber hinaus an, dass das Lernstrategietraining ihnen geholfen hat, die Fachinhalte besser zu verstehen. Durchschnittlich wurde das Training von den Auszubildenden mit der Note 2,0 bewertet. Die zweite Erprobung beginnt im Januar 2026 mit zwei weiteren SHK-Klassen.

Weiterentwicklung des Lernstrategietrainings

Auch wichtige Erkenntnisse zur Weiterentwicklung des Trainings konnten aus der Abschlussbefragung abgeleitet werden. So wurden beispielsweise Übungen zu den Themen „Mindmaps erstellen” und „Umgang mit künstlicher Intelligenz” als sehr gemischt wahrgenommen. Knapp die Hälfte der Auszubildenden hätte sich noch konkretere Hilfen für die Prüfungsvorbereitung, mehr Tipps zum Umgang mit dem Tabellenbuch oder mehr Beispiele aus dem Arbeitsalltag gewünscht. Einzelne Stimmen merkten zudem an, dass die Inhalte des Lernstrategietrainings für sehr starke Auszubildende ein zu geringes Niveau aufwiesen.

Nach Ende der zweiten Erprobung Mitte Februar 2026 werden neue Erkenntnisse zur Umsetzung und Wirkung des Trainings im learn.SHK-Team und zusammen mit den beteiligten Lehrkräften der Berufsschule reflektiert, um das Lernstrategietraining weiter zu optimieren. Ziel ist es, das Training bis Projektende für Berufsschulen in ganz Deutschland nutzbar zu machen.

+++ Bild: Im learn.SHK-Lernstrategietraining üben Auszubildende zum SHK-Anlagenmechaniker Methoden, um Wissen zu organisieren. Hier eine Klasse im zweiten Lehrjahr an der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule in Freiburg. Foto: learn.SHK +++

Drei Konstruktionen von dreidimensionalen Gitternetzen werden durch eine Linie verbunden. Auf der Linie fährt ein Würfel. In den Gitternetzen ist markiert, dass er in allen ankommen wird. Die Gitternetze, die Linie und der Würfel sind in hellen Farben. Sie heben sich von einem dunklen Hintergrund ab. Am meisten hervorgehoben sind die verbindende Linie und der Würfel.

Anmeldung „Lernortschmiede“

Vorstellung der entwickelten Ideen beim Auftakt der Lernortschmiede

Auftakt für zukunftsorientierte Lernortkooperation: „Lernortschmiede“ vernetzt Schule, Betrieb und ÜBA

Die Erwartung, dass Lernortkooperation in der Berufsbildung gut funktioniert, ist selbstverständlich – aber wie genau fördert man Konsistenz und Zusammenarbeit? Das Format „Lernortschmiede“ aus dem Innovationsprojekt „learn.SHK“ bringt dafür die beteiligten Lernorte Berufsschule, Betrieb und überbetriebliche Ausbildungsstätte (ÜBA) zusammen für eine neue Form von Lernortkooperation. Ziel ist es, die Ausbildung zu stärken. Im November fand der Auftakt statt – rückblickend ein gelungener Anfang, um an der Lernortkooperation der Zukunft zu werkeln.

Der Einladung zum Auftakt der „Lernortschmiede“ waren zentrale Akteure der drei genannten Lernorte gefolgt. Darunter Bernd Wölfle, Betriebsinhaber von Wölfle & Schmälzle Wärmetechnik, welcher sich auch im Ehrenamt des Handwerks als Obermeister der SHK-Innung Achern/Offenburg/Wolfach sowie als Kreishandwerksmeister der Ortenau engagiert. Bereichert wurde der Workshop auch durch die Perspektiven von Jürgen Biegert, Lehrer für den Beruf Anlagenmechaniker/in – Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) an der Berufsschule der Gewerblich-Technischen Schule Offenburg sowie Armin Haas, überbetrieblicher Ausbilder SHK an der Handwerkskammer Freiburg.

Weitere Ideen sind willkommen

Es ist nicht selbstverständlich, zwischen den Anforderungen des eigenen Berufsalltags Zeit für einen Workshop zu finden, in dem es um Verbesserungen für die Auszubildenden an den Lernorten geht. „Aber erstrebenswert ist, dass sich die SHK-Betriebe in der ‚Lernortschmiede‘ engagieren“, sagt Bernd Wölfle. „Am Ende profitieren die Betriebe ja selbst davon, wenn die Zusammenarbeit der Lernorte in der Ausbildung gut läuft. Die Qualität der Ausbildung soll gesteigert werden.“ An das Team von „learn.SHK“ gerichtet wünscht er sich, dass noch mehr SHK-Betriebe als Ideengeber für die „Lernortschmiede“ gewonnen werden können. Besonders gefreut hat es die „learn.SHK“-Trainerinnen Franziska Schwehm (Pädagogische Hochschule Freiburg) und Mila Lamm (Hochschule Offenburg), dass schon im ersten Workshop in nur drei Stunden bereits zahlreiche Ideen zur Verbesserung von Lernortkooperation entwickelt wurden.

Positive Rückmeldungen

„Ein echtes Highlight war für mich der Moment, als aus vielen einzelnen Gedanken Schritt für Schritt ein gemeinsames Verständnis für das Thema entstand – und damit eine gute Basis für die weitere Zusammenarbeit“, sagt Franziska Schwehm.

Dass der Auftakt auch bei den Teilnehmern gut ankam, beweist die Rückmeldung von Armin Haas. Beim nächsten Mal möchte er gerne wieder dabei sein, um weiter an Ideen für eine verbesserte Lernortkooperation zu schmieden. „Am besten auch mit weiteren ÜBA-Ausbildern“, wünscht er sich. „Gut gefallen hat mir die Offenheit der Teilnehmenden und der gute, fachliche Austausch untereinander. Und einfacher ist die Arbeit an einer Lernortkooperation natürlich, wenn Organisation und Struktur gegeben sind, wie durch die ‚Lernortschmiede‘“, ergänzt Jürgen Biegert.

Ausbildung abgestimmt auf die Lernorte

Klaus Huschle (Handwerkskammer Freiburg) und Moritz Bühler (Hochschule Offenburg) verantworten im Projekt „learn.SHK“ die Weiterentwicklung der Ausbildungsinhalte, die wichtig sind, um den Anforderungen der Wärmewende in der Heizungs- und Klimatechnik gerecht zu werden. Sie sichten nun die Ideen aus der „Lernortschmiede“ und werden die Anregungen in erste Lernmodule einfließen lassen, die an allen Lernorten zum Einsatz kommen sollen. Ein Thema, das von allen Teilnehmenden als wichtig gewertet wurde, ist die korrekte Voreinstellung von Thermostatventilen an Heizkörpern im Rahmen eines hydraulischen Abgleichs. Mit diesem Verfahren wird die Effizienz von Heizanlagen erhöht und eine komfortable, gleichmäßige Wärmeverteilung in allen Räumen sichergestellt. Schließlich werden Aufgaben passend zu den Lernzielen in Betrieb, Berufsschule und ÜBA entwickelt.

Ausblick und Einladung zur Infoveranstaltung

„Es ist wertvoll, dass der Auftakt der ‚Lernortschmiede‘ als ein Raum zur engagierten Mitgestaltung genutzt wurde“, ist das Fazit von Franziska Schwehm. „Und mit weiteren Beteiligten, die sich mit einbringen möchten, kann die Vielfalt an Ideen, die zur Verbesserung der Ausbildung beitragen, noch bereichernder werden“, ergänzt Mila Lamm.

Im Rahmen zweier digitaler Infoveranstaltungen im kommenden Februar stellt das Team von „learn.SHK“ das Format „Lernortschmiede“ und die zentralen Ergebnisse des ersten Workshops vor. Zusätzlich erfahren Interessierte, auf welchen Wegen sie ihre Ideen zur Stärkung der Ausbildung weiterhin einbringen können.

Der Mehrwert für die Beteiligten: Lernortübergreifende Projekte, eine genauere Abstimmung von Theorie und Praxis sowie besser vorbereitete Auszubildende im Betrieb steigern Zufriedenheit und Lernerfolg auf allen Seiten.

Digitale Infoveranstaltungen

Termine: Dienstag, 03.02.2026 + Dienstag, 10.02.2026

Uhrzeit: jeweils von 17:00 – 18:00 Uhr, sowie am 10.02.26 zusätzlich von 13:00 – 14:00 Uhr

Anmeldung per E-Mail an: learn.shk@hwk-freiburg.de